Referenzen Evaluation (Auswahl)

  • Zur Sicherung der Qualität der Arbeit gibt das Hilfswerk MISEREOR regelmäßig Evaluierungen und Beratungen durch externe Kurzzeitgutachterinnen und –gutachter in Auftrag. In 2012 wurde ich damit beauftragt, eine Evaluierung der Netzwerk-Arbeit von 11 Partnern MISEREORs im Nordwesten Argentiniens durchzuführen. Bei dieser Evaluierung ging es insbesondere darum, die Wirkungen von Vernetzung herauszuarbeiten und von den Erfahrungen vor Ort zu lernen, um diese für andere Regionen verfügbar zu machen. Diesen Evaluierungsprozess, der zwei Feldaufenthalte umfasste, führte ich gemeinsam mit einer argentinischen Expertin durch.
  • Von 2010 bis 2011 leitete ich, ebenfalls im Auftrag von MISEREOR, eine Querschnittsevaluierung zum Thema Basisgesundheit in Guatemala. An der Evaluierung nahmen neun Projekte kirchlicher Durchführungsträger mit recht unterschiedlicher inhaltlicher Ausrichtung teil. Das Evaluationsteam bestand aus zwei nationalen und zwei internationalen GutachterInnen. Als Koordinatorin war ich unter anderem für die Entwicklung des Implementierungskonzepts und die Qualitätssicherung beim methodischen Vorgehen und der Berichterstattung zuständig.
  • Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ GmbH) führt eine systematische Erfolgskontrolle ihrer Arbeit durch. Evaluierungen werden sowohl von der Unternehmenszentrale, als auch von den Projekten und Programmen dezentral in Auftrag gegeben. Bei letzteren geht es vor allem darum, die Arbeit in einem laufenden Vorhaben zu verbessern, Erkenntnisse für die Programmsteuerung zu gewinnen und zum Lernen aller beteiligten Akteure beizutragen. In 2008 wurde ich beauftragt, eine solche Zwischenevaluierung für das Landwirtschaftsprogramm PROAGRO in Bolivien durchzuführen, das die GIZ in Kooperation mit den Ministerien für Landwirtschaft, Wasser und Umwelt sowie einer Vielzahl weiterer staatlicher und nicht-staatlicher Träger durchführt. Meine Aufgaben umfassten die Vorbereitung und Durchführung der Evaluierungsmission, die Erstellung des Gutachtens sowie die Leitung des aus drei deutschen und drei bolivianischen Experten und Expertinnen zusammengesetzten Evaluationsteams. Ergebnis der Evaluierungsmission waren Empfehlungen zur Strategieentwicklung und zur Programmsteuerung, die von der Programmleitung und den Durchführungsteams im Folgejahr aktiv umgesetzt wurden.
  • Im Jahr 2010 wurde ich von der GIZ mit der Leitung der Evaluierungsmission für ein Umwelt- und Ressourcenschutz-Programm in Nicaragua beauftragt. Im Zentrum dieser Evaluierung standen vor allem folgende Themen: die Anwendung des Managementmodells Capacity WORKS mit seinen fünf Erfolgsfaktoren, die Überprüfung der Capacity Development-Strategie des Vorhabens sowie Möglichkeiten und Grenzen des scaling-up erfolgreicher Produkte.
  • Über seine Programme der Hochschulzusammenarbeit mit Entwicklungsländern leistet der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) einen Beitrag zu verbesserten Strukturen im Bildungsbereich und qualifizierten Fachkräften in den Partnerländern. Der DAAD evaluiert seine Programme regelmäßig. Im Jahr 2006 leitete ich ein Evaluationsteam der COMO Consulting in Hamburg, die mit der Evaluierung des DAAD-Programms „Fachbezogene Hochschulpartnerschaften“ beauftragt worden war. Die Evaluierung fand in neun Ländern aus drei Kontinenten statt und dauerte insgesamt ein Jahr. Zentrale Aufgaben waren das Design von Instrumenten zur Selbst- und Fremdwahrnehmung der Hochschulpartnerschaften (Leitfadeninterviews, Workshops, Fragebögen), die Gestaltung des gemeinsamen Arbeitsprozesses im sechsköpfigen, international zusammengesetzten Evaluationsteam sowie die Qualitätssicherung bei Durchführung, Auswertung der Ergebnisse und Berichterstellung. Zentrales Ergebnis war eine Modellbildung für das Management der Hochschulpartnerschaften, welche die Grundlage für Empfehlungen darstellte. Die Untersuchungsergebnisse wurden auf einem Workshop in Bonn mit Beteiligung der Vertreterinnen und Vertreter verschiedener DAAD-Programme vorgestellt und diskutiert und anschließend den Partnerländern zur Verfügung gestellt.
  • Die aus dem Europäischen Sozialfonds geförderte Gemeinschaftsinitiative EQUAL zielte darauf ab, neue Wege zur Bekämpfung von Diskriminierung und Ungleichheiten von Arbeitenden und Arbeitsuchenden auf dem europäischen Arbeitsmarkt zu erproben. Im Rahmen von EQUAL war die Zusammenarbeit europäischer Partner ein wichtiges Grundprinzip. An der transnationalen Kooperation C.E.E.D. (Cultural & Ethnic Equality and Diversity) nahmen deutsche, spanische, englische und polnische Partner teil, die im Arbeitsbereich "Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auf dem Arbeitsmarkt" aktiv waren. Für die formative Evaluation dieser Entwicklungspartnerschaft entwickelte ich ein Konzept, das die Prozessbegleitung durch externe Experten und ein regelmäßiges Feedback an die transnationale Managementgruppe beinhaltete. Die Zielsetzung dieser Evaluation war es, den gemeinsamen Lern- und Austauschprozess zu fördern und die Steuerung der transnationalen Kooperation zu unterstützen. Als Methoden wurden unter anderem Fragebögen, Fokusgruppeninterviews und teilnehmende Beobachtung auf gemeinsamen Veranstaltungen der transnationalen Partner eingesetzt.

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